Tipps für ein erfolgreiches Training

Damit ein Training auch erfolgreich ist, gibt es einige Regeln welche man einhalten soll:

1. Weniger ist manchmal mehr...
Die Dauer und der Inhalt des Trainings sollen dem Alter, der Rasse und dem Konzentrationsniveau des Hundes angepasst werden. Besser sind mehrere kurze Trainingseinheiten von 5-10 Minuten pro Tag, mehrere oder nur wenige Wiederholungen pro Übung und nicht zuviele Übungen pro Einheit. 

2. Wenn Training, dann richtig...
Wenn Sie eine Trainingseinheit machen, dann sollten Sie sich in einem ausgeglichenen Gefühlszustand befinden. Genervt oder ungeduldig übt es sich nicht gut und Ihr Hund verbindet das Training mit negativen Emotionen. Zudem sollen die Übungen sehr konsequent durchgeführt und belohnt werden. 

3. Machen Sie es sich nicht unnötig schwer...
Trainieren Sie zuerst in einer ablenkungsarmen Umgebung und steigern Sie das Level nach und nach. Aber nur immer dann, wenn der Trainingserfolg beim vorherigen Level zuverlässig bei 80-100% liegt. Vermeiden Sie jedoch nicht bewusst kritische Situationen, denn ganz ohne Konfrontation  kann das erwünschte Verhalten nicht erlernt werden. Halten Sie dabei jedoch den passenden Abstand ein und gehen Sie positiv aus der Situation raus. 

4. Verwenden Sie passende Hilfsmittel...
Wir dürfen heute von einem sehr grossen Angebot an passenden Hilfsmitteln für das Hundetraining profitieren. Dazu gehören beispielsweise Schleppleinen, Ausbildungsgeschirre, Clicker, eine riesen Auswahl an Belohnungen und Spielzeugen. Die Liste wäre endlos lang. Richtig eingesetzt, können sie Wunder wirken oder das Training zumindest sehr erfolgreich unterstützen. 

5. Vermeiden Sie Misserfolge...
Misserfolge im Training frustrieren nicht nur Sie, sondern auch Ihren Hund. Versuchen Sie also, Misserfolge so gut es geht zu vermeiden und entsprechende Vorkehrungen zu treffen. Denn wenn Ihr Hund mit seinem Verhalten einen Erfolg feiert, belohnt er sich damit selbst. Beispiel: Wenn sich Ihr Hund auf dem Spaziergang verselbständigt, dann sichern Sie ihn konsequent mit einer Schleppleine. Sollte er wieder entwischen, dann belohnt er sein Verhalten selbst und wird die nächste Chance wieder ergreifen. 

6. Das Timeing ist das A und O...
Um das gewünschte Verhalten präzise und konsequent belohnen zu können, ist das korrekte Timeing sehr wichtig. Nur so kann Ihr Hund das richtige Verhalten mit der Belohnung verknüpfen. Hier kann der Clicker als Markersignal sehr hilfreich sein.